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Sonntag, 6. Dezember 2009

Gastbeitrag von Heinz-Peter Tjaden

This old house is...



5. Dezember 2009

Von wegen: gemeinsame Lösung suchen



„This old house is not a home/Without you here“, heißt es in einem wunderschönen Lied von Marit Larsen aus Norwegen. Kim Steiner (Name geändert) kennt dieses Gefühl. Sommer 2007: Die 24-Jährige ist seit ein paar Tagen mit ihrer Tochter in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Freiwillig. Dann will sie wieder weg, zurück zu ihrer Familie, zu dem Vater ihrer Tochter.





Nun hätte Ruthard Stachowske als Leiter der Einrichtung dies tun können: Mit Mutter und Kind gemeinsam eine Möglichkeit suchen, damit die Familie auch räumlich wieder zusammenrücken kann. Macht er nicht. Statt dessen sagt er: „Deine Abhängigkeit von deiner Familie ist zu groß.“



In Schreiben an Behörden gibt sich Ruthard Stachowske gern als jemand, dem eines am wichtigsten ist: eine schöne Atmosphäre schaffen. Kim Steiner aber erlebt, was viele ehemalige Patientinnen berichten: Sie wird so lange unter Druck gesetzt, bis sie sich immer schwerer selbst belastet. Schriftlich. So wird aus einer Mutter, die sich trotz ihrer Drogenabhängigkeit um ihre Tochter und ihre Wohnung gekümmert hat, die Hilfe von ihren Eltern, ihren Geschwistern und von anderen bekam, wenn sie Hilfe brauchte, eine Gewalttäterin, die ihr Kind züchtigte und ihre Wohnung verkommen ließ.



Solche Geschichten hebelt der Leiter der Einrichtung vielen Berichten Betroffener zufolge mit Psychotricks in die Welt der Jugendämter und Familiengerichte, die dieses Spiel nur durchschauen könnten, wenn sie Tag und Nacht in der Einrichtung wären. Können sie aber nicht sein. Darum glauben Behörden eine Zeitlang, es sei besser, wenn Kinder von ihren Müttern getrennt werden. Ist dieser Punkt erst erreicht, wächst die Angst der Patientinnen vor dem Verlust alles Liebgewonnenen. Beihilfe leisten andere Patienten und Patientinnen, die immer dann zusammengetrommelt werden, wenn es gilt, jemanden in die Enge zu treiben.



Das bleibt vielen Angehörigen nicht verborgen. Auch der Familie dieser Patientin nicht. Die Mutter von Kim Steiner reagiert darauf im Internet mit wütenden Attacken gegen Ruthard Stachowske. Der schaltet nicht nur die Staatsanwaltschaft ein, die 24-Jährige muss auch lesen, was ihre Mutter schreibt: „Vieles davon hat mich verletzt, weil ich die Beweggründe meiner Familie nicht kannte.“



Das Team von Ruthard Stachowske sammelt aber nicht nur Material über diese Familie, er füttert die Staatsanwaltschaft auch mit Material über andere Familien. Zweimal erreicht er so eine Verurteilung, ein drittes Verfahren ist inzwischen eingestellt worden. So kommt er also nicht mehr weiter - und Kim Steiner hat vor einigen Wochen die Einrichtung mit ihrer Tochter verlassen, weil sie „es nicht mehr aushielt“. Dafür nahm sie all ihren Mut zusammen - und hatte Hilfe von außen, mit der sie nicht rechnete.



Wie aber eine Katze das Mausen nicht lässt, verlässt auch der Leiter der Einrichtung den juristischen Weg nicht. Erst ein Anwalt aus Hamburg, dann ein Anwalt aus Uelzen verschickt Abmahnungen und Unterlassungserklärungen, droht mit Klage und anderen Widrigkeiten, bis die Empfänger beschließen: „Wenn der Postbote mit einem Einschreiben vor der Tür steht, sagen wir ihm: Ich verweigere die Annahme.“



Damit hat Ruthard Stachowske offenbar Probleme. Allmählich wird er begreifen müssen, dass er in einer Sackgasse gelandet ist, aus der er so nicht mehr herauskommt: mit Klagen. Denn zumindest zwei derart aufs Korn Genommene haben beschlossen: „Wenn der Leiter der Einrichtung vor Gericht auf uns schießt, dann fliegt ihm der Gefechtsstand um die Ohren.“ Und wie!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ehemaligen Treffen der TG Wilschenbruch Lüneburg

Am 2.10.2009 habe ich an den Marc geschrieben, um ein Ehemaligentreffen zu organisieren. Ich hatte ihn vorgeschlagen, dass wir uns gerne mal treffen können.

Marc  hatte am selben Tag noch geschrieben ...

"Hallo Heike,der Freundenkreis TG Wilschenbruch  freut sich über Deine Anfrage.Bitte schreibe einen Brief an :
Freundenkreis TG Wilschenbruch ,Dahlenburger Landstr.150 (wird an den Kreis weiter geleitet)Der Brief sollte folgenes beinhalten:
Wann warst Du in Wilschenbruch?
Wie ist es Dir seither ergangen?
Warum möchtest Du an den Freundenkreis teilnehmen.
Die Ehemaligen des Kreises entscheiden selbst darüber wen Sie einladen.
Schöne Grüße Marc

geschrieben am 2.10.2009 um 4.19"


Ich habe an Marc geschrieben , wie es sein kann, dass sich Ehemaligen erst entscheiden, wen sie da aufnehmen bei einem freiwilligen Ehemaligen-Treffen.
Ich kenne das aber anders. Ich bekam leider keine Rückantwort -  hätte mich auch schwer gewundert .

Denn das Ehemaligen-Treffen, was Marc da veranstaltet, ist ein Treffen von Klienten,  die über Jahre in dieser Einrichtung sind, und sich austauschen untereinander.

Das sind keine Ehemaligen die ihre eigene Wohnung haben,und auf eigenen Füßen stehen, sondern unter dem Einfluss von dem Leiter stehen.

Am 5.9 hatten wir ein Ehemaligen-Treffen in einem schönen Bistro, und alle waren freiwillig da ,ohne dass jemand von uns entschieden hat,  wer kommen darf oder wer nicht.

Wir werden uns regelmäßig da treffen, wann genau werden wir nicht mehr veröffentlichen.

Das werden wir intern unter uns machen .

Über neue Ex-Klienten  oder Ehemalige aus der TG Wilschenbruch, freuen wir uns  und nehmen sie kostenlos bei uns auf , es muss auch keiner Mitglied werden - alles auf freiwilliger Basis .

Montag, 28. September 2009

Komm zu uns wir ...........

An alle Ehemaligen  aus der TG Wilschenbruch und Betroffene Angehörige,



Meldet Euch ,wenn ihr Hilfe braucht bei uns .
Unsere Tel -Nr




O1520-6939476    Lemeter Heike            Wolfsburg




04421-809286       Heinz-Peter Tjaden    Wilhelmshaven





Jederzeit könnt ihr uns anrufen.

Lemeter Heike